Medaka Gesellschaft Deutschland e. V.

Der Verein für den Japanischen Reisfisch.         ドイツメダカ協会

Hinweise zur Haltung von Medaka

Haltungsbedingungen
Haltungsbedingungen Endfassung.pdf (136.74KB)
Haltungsbedingungen
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Allgemein ist zu sagen, dass der Medaka die eierlegende Wollmilchsau der Vivaristik ist. Er lässt sich draußen und drinnen gleichermaßen halten.

Man muss sich jedoch hierbei mit den Stolperfallen beider Haltungsoptionen (Buttons oben) auseinandersetzen und unbedingt beachten, dass die Wechsel-Option zwischen Sommerhaltung im Teich und Winterhaltung im warmen Innenraum nicht ohne Belastung der Fische einhergeht. Werden die Fische zu spät von Draußen in den warmen Innenraum geholt, während der Stoffwechsel sich schon auf die Winterruhe einstellt, dann aber wieder in relativ kurzer Zeit durch die Temperaturerhöhung aktivieren muss, stellt das vor allem für die Weibchen eine hohe Belastung dar, da die Eierentwicklung wieder einsetzt. Werden die Fische im Frühjahr zu früh nach außen gesetzt stellt die rasche Umstellung von warmen zu kaltem Wasser auch eine große Belastung für einen so kleinen Organismus dar. Eine gute Lösung für "Draußen-Fische", die sicher vor dem Durchfrieren geschützt werden müssen, wäre ein kühler Kellerraum für die Winterhaltung.

Vielleicht hilft Ihnen zur Entscheidung die folgende (nicht abschließende) Pro- und Kontra-Liste.

Pro

Teichhaltung

Contra

Teichhaltung

Pro

Aquarienhaltung

Contra

Aquarienhaltung

Lebenserwartung im Allgemeinen höher, durch langsameres Wachstum und langsameren Stoffwechsel und Ruhephase im Winter

Fressfeinde können den Bestand ausdünnen

Keine Ausfälle durch Fressfeinde

Geringere Lebenserwartung, durch beschleunigten Stoffwechsel, fehlende Ruhepause im Winter

Intensivere Farben

Fische lassen sich nur von oben beobachten

Verhalten der Fische ist sehr gut beobachtbar

Blassere Farben

Jahreszyklus mit Fortpflanzung in der warmen Jahreszeit gut beobachtbar

Zu spät geschlüpfte Junge kommen u. U. nicht durch den Winter

Viele Nachkommen, ganzjähriges Ablaichen möglich, mehr Generationen pro Jahr

vor allem die Weibchen vergreisen wegen der Dauer-Reproduktion schneller

Stabilere Wasserqualität bei größerer Wassermenge

Belastung des Teichwassers durch organische Abfälle im Herbst (hereinfallendes Laub, absterbende Pflanzen)

Fische lassen sich gezielter füttern

Häufigerer Wasserwechsel nötig




Wir danken Dirk Schiermeyer, dass wir sein gut gelungenes Video zum Thema Hornkraut hier teilen dürfen. Hornkraut macht sich gut im Teich und Aquarium. Es gibt verschiedene Arten, die für verschiedene Temperaturen geeignet sind: